16. Juni 2020
(zwd).
Liebe Leserinnen, liebe Leser, Pandemie-bedingt ist diese Ausgabe auf die Situation von Frauen in der Corona-Krise und Auswege aus der Krise fokussiert. Vor dem Hintegrund des Kriegsendes am 8. Mai 1945 war uns zudem wichtig, die Frauenperspektiven für die damaligen Verhältnisse in West und Ost gegenüberzustellen. Auch Bildungs- und Kulturpolitik sollen nicht zu kurz kommen. Vorab steht Ihnen noch im Juni die Digitalausgabe (siehe auch Seite 32) zur Verfügung, die wir unseren Printabonnent*innen dann auch in gewohnter und erweiterter Form sowie als Ausgabe 379 zur Verfügung stellen werden. Wir bitten um Verständnis. Redaktion und Verlag des zwd-POLITIKMAGAZINs. mehr...
15. Juni 2020
(ug).
Der digitale Wandel schreitet rasch voran, viele Lebensbereiche sind davon betroffen. Berufliche Tätigkeiten ändern sich, digitales Lernen, Home-Office und Online-Kommunikation werden immer wichtiger, erst recht in der Corona-Krise. Der von der Bundesregierung eingesetzte Digitalrat hat daher Fortbildungskurse für die ganze Bevölkerung nach dem Vorbild Finnlands gefordert. mehr...
12. Juni 2020
(ug).
Frauen sind in Führungsriegen von Unternehmen selten zu finden. Zwar besetzen Frauen zu einem Drittel die Aufsichtsräte größerer Firmen, wo die Quote zu wirken scheint. In Vorständen beträgt ihr Anteil jedoch unter 8 Prozent, mehr als drei Viertel der Unternehmen sind rein männlich geführt. Das geht aus der Information der Bundesregierung über die Frauenanteile in Führungspositionen hervor. SPD, Grüne, Linke und Frauenverbände fordern daher eine auf mehr Firmen erweiterte Quote. mehr...
10. Juni 2020
(ug ).
Die Corona-Krise hat an das Hilfesystem zu häuslicher Gewalt erhöhte Anforderungen gestellt. Dabei hat sich aus Sicht von Fachleuten gezeigt, dass viele Angebote bisher nicht genug finanziell abgesichert sind. Vertreter*innen von Bund, Ländern und Kommunen beim Runden Tisch „Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen“ möchten daher einen gesetzlichen Anspruch auf Schutz und Beratung einführen, über den sich auch die Finanzfrage neu regeln ließe. mehr...
9. Juni 2020
(ug).
Mehr Teilhabe für Frauen an Friedensprozessen und besserer Schutz für Opfer sexualisierter Gewalt in Kriegen und Konflikten bilden Ziele der UN-Resolution „Frauen, Frieden, Sicherheit“. Im Herbst dieses Jahres wird die Bundesregierung den Dritten Nationalen Aktionsplan für die Umsetzung der Richtlinien vorlegen. 17 zivilgesellschaftliche Vereine möchten der Agenda zum Erfolg verhelfen und fordern, die Gleichberechtigung auf allen innen- und außenpolitischen Ebenen durchzusetzen. mehr...
8. Juni 2020
(ug).
Das vom Koalitionsausschuss vereinbarte Konjunkturpaket findet fraktionsübergreifend Zustimmung. Union und SPD werten das Programm als Erfolg in der Familienpolitik, Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) erkennt darin auch Fortschritte für die Gleichberechtigung der Frauen. Grünen und Linken gehen die Hilfen für sozial Benachteiligte und Familien jedoch nicht weit genug. Erziehungsgewerkschaft (GEW) und Bildungsverband (VBE) fordern mehr Fördermittel für gerechte Bildung. mehr...
5. Juni 2020
(ug).
Das vom Koalitionsausschuss vereinbarte Konjunkturpaket findet fraktionsübergreifend Zustimmung. Union und SPD sehen darin einen Erfolg in der Familienpolitik, Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) erkennt auch Fortschritte für die Gleichstellung. Grünen und Linken gehen die Hilfen für sozial Benachteiligte, Frauen und Kinder jedoch noch nicht weit genug. Erziehungsgewerkschaft (GEW) und Bildungsverband (VBE) fordern mehr Fördermittel für eine sozial gerechte Bildung. mehr...
RedaktionSeit vier Jahren führt mit Bodo Ramelow erstmals ein Linken-Politiker eine Koalition auf Länderebene. Nach knapp einem Vierteljahrhundert CDU-Herrschaft konnte Rot-Rot-Grün im Freistaat einiges bewegen. Ein Weiterregieren wäre also durchaus gerechtfertigt - zumal einige Baustellen noch offen sind.