Mit einem Offenen Brief an die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD hat die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros (BAG) gegen das Vorhaben der Koalition protestiert, den Männerrechtsverein „Forum soziale Inklusion“ mit 400.000 € aus Mitteln des Bundesfrauen- und -familienministeriums zu fördern. Der Verein zählte zu jenen Organisationen, die seit Jahren mit antifeministischen Argumentationen gegen die Gleichstellung Front mache. Im Ministerium wird die Bereitstellung der Fördermittel kritisch gesehen. mehr...

Der beharrliche Kampf der SPD-Bundestagsfraktion mit ihren Ministerinnen Franziska Giffey und Christine Lambrecht für mehr Frauen in Unternehmensvorständen hat sich ausgezahlt: Am heutigen Mittwoch hat das Bundeskabinett grünes Licht gegeben für das Zweite Führungspositionengesetz (FüPoG II). Ohne den Druck der Frauenverbände und die Zustimmung von CSU-Chef Markus Söder wäre der Gesetzentwurf der SPD-Ressorts, der lange vom Kanzleramt und dem Bundeswirtschaftsminister blockiert wurde, wohl kaum durchs Kabinett gegangen. mehr...

Für erwerbstätige Eltern, die beim Lernen helfen, gibt es eine Entschädigung. - Bild: flickr / IowaPolitics

Eltern, die Schulkinder während des Lockdowns zu Hause betreuen, haben Anspruch auf eine Entschädigung für Lohnausfälle. Das Bundeskabinett hat eine Regelung zum Sonderurlaub in der Krise vereinbart. Den von der SPD vorgeschlagenen vollen Lohnausgleich boykottierte die Union. Der Opposition gehen die Hilfen nicht weit genug, da sie nicht für Eltern im Home-Office und von Kita-Kindern gelten. mehr...

Liebe Leserin, lieber Leser, liebe LeserInnen, Leser_innen, Leser*innen, welche geschlechtergerechte Schreibweise Sie auch immer bevorzugen – wir haben uns vor einigen Jahren für das Gender*-Sternchen entschieden, um Frauen (und Diverse) in Politik und Gesellschaft auch in unserer Schreibweise sichtbar zu machen. Diese Ausgabe handelt von dem verbissenen Kampf der Verteidiger des generischen Maskulinums, die inzwischen mit nicht nur polemischen, sondern sogar hasserfüllten Parolen auf die Fürsprecher*innen einer geschlechtergerechten Sprache und Schreibweise eindreschen. mehr...

zwd Berlin. Verschleißerscheinungen sind auch mit einem Alter von 70 ­Jahren nicht ­festzustellen. Das Müttergenesungswerk ist nicht etwa kränkelnd, sondern nach eigenen ­Angaben „innovative Trendsetterin“. Und das kommt nicht von ungefähr. Bundesweit, ja weltweit ist diese Organisation einzigartig. Schon in ihren ­Anfängen bot sie den Müttern mit „ganzheitlichen“ ­Angeboten mehr als nur die wohlverdiente Auszeit. Heute offeriert sie gendersensible ­Kuren – für Mütter und Väter. mehr...

zwd-POLITIKMAGAZIN Nr. 378 : Die aktuelle Ausgabe