Holger H. Lührig, zwd-Herausgeber

Über volle Häuser hat sich die SPD-Parteispitze bei ihren 23 Regionalkonferenzen, auf denen sich die Kandidat*innen für den SPD-Parteivorsitz vorstellen durften, wirklich nicht beklagen müssen. Trotz des engen, auf zweieinhalb Stunden begrenzten Korsetts erlaubten die Veranstaltungen eine gewisses Bild davon, was die am Ende nur noch zwölf übrig gebliebenen Frauen und Männer bewogen hat, sich für den Parteivorsitz zu bewerben. mehr...

Ada und Emil Nolde in ihrem Garten in Seebüll, 1945 - Bild: Flickr/Cea +

„Er: ein Genie, noch ganz unerkannt, […] aber ohne Anziehung für die Welt. […] Sie: jung, schön, anziehend, […] nicht groß, aber mit Sehnsucht nach Großem u. nur Großes liebend.“ So charakterisierte Ada Nolde in einem Tagebucheintrag von 1920 rückblickend sich und ihren späteren Ehemann Emil Hansen – erst bei der Eheschließung 1902 nahm er den Namen seines Heimatortes Nolde an – bei einem ersten Zusammentreffen. mehr...

Hilda Lührig-Nockemann, Chefredakteurin

Stand in den 70er Jahren das „soziale Lernen“ als das Aneignen gesellschaftlicher Werte auf der Agenda ­aufgeschlossener Pädagog*innen, verschwand es um die Jahrtausendwende in einer der vielen pädagogischen Schubladen. Grund war der sogenannte Pisa-Schock. Beim weltweit größten Schüler*innentest in 32 Staaten, 2000 erstmals durchgeführt, hatten die deutschen Teilnehmer*innen gerade einmal die Plätze 21 bis 25 ­belegt. mehr...

Bild: (c) Ernst Dieter Rossmann

69 Millionen Euro weniger im Bildungsbereich als 2019: So sieht der am 26. Juni von Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) vorgestellte Haushaltsplan für das kommende Jahr aus. Was steckt jedoch hinter den vermeintlichen Kürzungen? Der Vorsitzende des Bundestagsaus­schusses für Bildung und Forschung, Dr. Ernst Dieter Rossmann (SPD), stellt im zwd-POLITIKMAGAZIN ex­klusiv klar: Die Kritik am neuen Bildungshaushalt ist unberechtigt. mehr...